{"id":1557,"date":"2025-03-26T22:27:21","date_gmt":"2025-03-26T21:27:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.afd-schifferstadt.de\/?p=1557"},"modified":"2025-03-26T22:27:21","modified_gmt":"2025-03-26T21:27:21","slug":"rueckmeldung-zum-taetigkeitsbericht-im-ausschuss-fuer-generationen-und-soziales-schultraegerausschuss","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.afd-schifferstadt.de\/?p=1557","title":{"rendered":"R\u00fcckmeldung zum T\u00e4tigkeitsbericht im Ausschuss f\u00fcr Generationen und Soziales, Schultr\u00e4gerausschuss"},"content":{"rendered":"\n<p>R\u00fcckmeldung zu Ihrem T\u00e4tigkeitsbericht im Ausschuss f\u00fcr Generationen und Soziales, Schultr\u00e4gerausschuss:<\/p>\n\n\n\n<p>Sehr geehrte Frau Sold,<br>zun\u00e4chst m\u00f6chte ich Ihnen f\u00fcr Ihren langj\u00e4hrigen ehrenamtlichen Einsatz als Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Schifferstadt danken.<br>Ihre Arbeit ist von gro\u00dfer Bedeutung, und ich sch\u00e4tze Ihr Engagement f\u00fcr die Gleichstellung der Geschlechter. Ihr Einsatz in dieser wichtigen Position seit 2005 ist unbestritten und verdient Respekt.<br>Allerdings habe ich mit Besorgnis Ihre Aussagen zur Umfrage unter M\u00e4nnern im Alter von 18 bis 35 Jahren zur Kenntnis genommen, in der ein Drittel von ihnen Gewalt gegen Frauen guthei\u00dft. Diese Tatsache ist alarmierend und sollte von uns allen entschieden abgelehnt werden.<br>Was in Ihrer Darstellung nicht erw\u00e4hnt wurde, ist die demografische Zusammensetzung dieser Gruppe. Mittlerweile hat ein Drittel der M\u00e4nner in dieser Altersgruppe einen Migrationshintergrund, insbesondere aus muslimisch gepr\u00e4gten L\u00e4ndern. Diese Tatsache ist von gro\u00dfer Relevanz, da sie auf unterschiedliche kulturelle Hintergr\u00fcnde und Werte hinweist, die das Frauenbild beeinflussen k\u00f6nnen. Es ist wichtig, diese Aspekte in der Diskussion \u00fcber Gewalt gegen Frauen und die Gleichstellung der Geschlechter zu ber\u00fccksichtigen.<br>In diesem Zusammenhang m\u00f6chte ich ein Zitat von Helmut Schmidt anf\u00fchren: \u201eWir m\u00fcssen eine weitere Zuwanderung aus fremden Kulturen unterbinden\u201c, sagte er 2005 in einem \u201eFocus\u201c-Interview. Er stellte klar, dass Zuwanderung als Mittel gegen Fachkr\u00e4ftemangel und \u00dcberalterung in Deutschland nicht infrage kommt. Die Zuwanderung von Menschen aus dem Osten Anatoliens oder aus Schwarzafrika l\u00f6st das Problem nicht; sie schafft nur ein zus\u00e4tzliches, dickes Problem.<\/p>\n\n\n\n<p>Des Weiteren haben Sie in Ihrem Bericht eine politische Partei erw\u00e4hnt, die angeblich die Gleichstellungsbeauftragte abschaffen und durch eine Familienbeauftragte ersetzen m\u00f6chte. An dieser Stelle h\u00e4tte ich fast gelacht. Wenn Sie Kritik an der AfD \u00e4u\u00dfern m\u00f6chten, haben wir damit kein Problem, aber dann sprechen Sie diese doch auch direkt an und reden nicht um den hei\u00dfen Brei. Ihre Andeutung, dass die AfD Frauen wieder \u201enur am Herd\u201c sehen m\u00f6chte und dass diese Partei viele deutsche Kinder haben m\u00f6chte, ist nicht nur einseitig, sondern auch irref\u00fchrend.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Herausforderungen, vor denen Frauen heute stehen, insbesondere die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, sind vielschichtig und erfordern eine differenzierte Betrachtung. Es ist wichtig zu erkennen, was viele Frauen in ihrer Elternzeit aktuell durchleben. Oft m\u00fcssen M\u00fctter aus finanziellen Gr\u00fcnden bereits nach 12 Monaten wieder arbeiten und ihre Kinder in die Obhut von Tagesm\u00fcttern geben. Meine Frau ist selbst Tagesmutter, und ich erlebe h\u00e4ufig, wie M\u00fctter verzweifelt versuchen, ihre Kinder einzugew\u00f6hnen, weil eine Verl\u00e4ngerung der Elternzeit aus finanziellen Gr\u00fcnden nicht m\u00f6glich ist.<br>Dies f\u00fchrt zu einem enormen Druck, der nicht ignoriert werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist bedauerlich, dass Sie eine negative Haltung gegen\u00fcber dem deutschen Nachwuchs zum Ausdruck bringen, w\u00e4hrend gleichzeitig die Notwendigkeit einer ausgewogenen Diskussion \u00fcber Zuwanderung und Integration besteht. Ich m\u00f6chte Sie ermutigen, in Ihren zuk\u00fcnftigen Berichten eine neutralere und umfassendere Perspektive einzunehmen, um die komplexen Herausforderungen, vor denen unsere Gesellschaft steht, besser zu verstehen und zu adressieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich hoffe, dass Sie meine Anmerkungen als konstruktive Kritik verstehen und dass wir gemeinsam an einer L\u00f6sung arbeiten k\u00f6nnen, die sowohl die Gleichstellung der Geschlechter als auch die Bed\u00fcrfnisse von Familien in unserer Stadt ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Gerne k\u00f6nnen wir uns in einem Treffen austauschen. Vielleicht verstehen Sie dann auch die Position der AfD im Bereich Frauen und Familien. Festzuhalten ist, dass die aktuelle Situation nicht die Schuld der AfD ist, sondern der Parteien, die seit Jahren an der Regierung sind.<br>Die aktuellen Entwicklungen in Berlin sollten, was die Gleichberechtigung angeht, mit Besorgnis betrachtet werden, denn es wird Frauen immer schwerer gemacht, sich f\u00fcr Familie und Beruf zu entscheiden.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen,<br>Matthias Kolmer<br>Fraktionsvorsitzender der AfD Fraktion im Stadtrat Schifferstadt<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>R\u00fcckmeldung zu Ihrem T\u00e4tigkeitsbericht im Ausschuss f\u00fcr Generationen und Soziales, Schultr\u00e4gerausschuss: Sehr geehrte Frau Sold,zun\u00e4chst m\u00f6chte ich Ihnen f\u00fcr Ihren langj\u00e4hrigen ehrenamtlichen Einsatz als Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Schifferstadt danken.Ihre Arbeit ist von gro\u00dfer Bedeutung, und ich sch\u00e4tze Ihr Engagement f\u00fcr die Gleichstellung der Geschlechter. 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